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WLAN-Verschlüsselung

Foto: COMPUTER BILD (KI generiert)
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Ist Ihr WLAN gesichert gegen Fremdzugriffe? Wir erklären die Sicherheitsstandards der WLAN-Verschlüsselung: WEP, WPA und WPA2.

Was sind die gängigsten WLAN-Verschlüsselungen?

Vor allem im WLAN sollte Sicherheit an erster Stelle stehen. Die Funksignale sollten dazu unbedingt verschlüsselt werden, um unerwünschte Zugriffe zu verhindern. Hierzu bedienen sich die WLAN-Router unterschiedlicher Verschlüsselungsverfahren, welche man im Router eigenständig auswählen und konfigurieren kann.

Wofür stehen die Verschlüsselungen WEP, WPA und WPA2

Das einfachste und älteste Verfahren ist WEP (Wired Equivalent Privacy). Dieser Sicherheitsstandard verfügt über einen statischen Sicherheitsschlüssel mit einer Länge von 64 Bit, 128 Bit oder 256 Bit. WEP wird aber als kryptographisch unsicher betrachtet, da sich dieses Verschlüsselungsverfahren durch das Abfangen von Datenpaketen mit einer bestimmten Software umgehen lässt.

Eine Weiterentwicklung des WEP-Standards bietet das Verschlüsselungsverfahren WPA (Wi-Fi Protected Access). Es nutzt einen anderen Algorithmus sowie eine größere Schlüssellänge. Doch auch dieses System bietet keinen ausreichenden Schutz vor Hackern. Für die Entschlüsselung des Passworts müssen diese zwar mehr Zeit aufwenden, doch mit ausreichenden Daten ist auch dieses Verschlüsselungsverfahren schnell umgangen.

Das derzeit sicherste Verschlüsselungsverfahren ist der WPA2-Standard. Dieser nutzt den Verschlüsselungsalgorithmus AES (Advanced Encryption Standard) mit variablen Passwortlängen von bis zu 256 Bit. Die Sicherheit wird dabei auf Kosten der Bandbreite erhöht, da die Verschlüsselung ohne Hardwarebeschleunigung erfolgt. Dieser Sicherheits-Standard wird von den meisten Routern unterstützt. Einige ältere Geräte lassen sich auch mit Hilfe eines Firmware-Updates aufrüsten.

Zu beachten ist jedoch, dass selbst diese Verschlüsselung keinen hundertprozentigen Schutz vor Hackerangriffen darstellt, da sich auch in diesem Verfahren Sicherheitslücken finden lassen.

Christian Teuchert

4. Mai 2026, 11:33 | Lesezeit: 2 Minuten

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