12. Mai 2026, 15:40 | Lesezeit: 2 Minuten
Der FritzRepeater 6000 positioniert sich im Test von COMPUTER BILD über seine tatsächliche WLAN-Leistung und nicht über Marketingversprechen rund um neue Standards. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie viel Geschwindigkeit im Alltag wirklich ankommt – und ob Wifi 6 dabei überhaupt eine entscheidende Rolle spielt.
Im großen Test von COMPUTER BILD erreichte der Fritz epeater 6000 im 5-Gigahertz-Band Übertragungsraten von bis zu 1.054 Megabit pro Sekunde (Mbps), während im 2,4-Gigahertz-Netz bis zu 585 Mbps gemessen wurden. Besonders auffällig: Die Gigabit-Grenze wird nicht mit Wifi 6, sondern im älteren Wifi-5-Standard überschritten. Insgesamt zeigt sich Wifi 6 nur in einem von 16 Messszenarien als schneller.
Die Labor-Messwerte zeigen, dass der WLAN-Standard allein nicht über die Geschwindigkeit entscheidet. Vielmehr spielt die Hardware der Endgeräte eine zentrale Rolle: Während Wifi-5- und Wifi-4-Geräte teilweise mit mehr Antennen arbeiten, nutzen viele Wifi-6-Endgeräte im Test nur zwei Antennen. Dadurch kann der theoretische Vorteil von Wifi 6 in der Praxis nicht vollständig genutzt werden. Die Leistung des Fritz Repeater 6000 basiert somit stärker auf seiner technischen Ausstattung mit mehreren Funkeinheiten und Antennen als auf dem eingesetzten Standard.
Fazit: FritzRepeater 6000
Im Testlabor von COMPUTER BILD erreichte der FritzRepeater 6000 die Testnote 1,6 und setzt sich damit an die Spitze der Bestenliste. Neben seiner hohen Geschwindigkeit überzeugt er mit einer hohen Reichweite, mehreren Lan-Buchsen und voller Mesh-Integration. Lediglich der etwas hohe Stromverbrauch von 8,5 Watt fiel im Labortest negativ auf.
Eine Alternative könnte der etwas günstigere Triband-Router FritzRepeater 3000 AX sein. Er ist dem FritzRepeater 6000 ähnlich, kommt aber wegen weniger Antennen auf dem 5- und 2,4-Gigahertz-Band nominell nur auf die halbe Geschwindigkeit.